Kein Licht am Horizont?

Meine Fragen an Monika Hobek-Zimmermann https://www.facebook.com/profile.php?id=100009496322353 von den Grünen im Bezirk Mödling, die einen Beitrag über die Schweinefabrik in Böheimkirchen geteilt hat:

Sehr geehrte Frau Hobek-Zimmermann, ich freue mich, dass Sie diesen Beitrag geteilt haben. Als Tierschützerin und Tierrechtlerin befinde ich mich in einem echten Konflikt bezüglich der bevorstehenden Wahl. Ich sehe hier kein Land im Meer der Ungerechtigkeiten und Tierqual. Leute, die ihre Biohimbeeren einige Monate zu früh verkaufen, bevor sie das Zertifikat bekommen, werden hart bestraft, Leute, die diese Tiere siehe oben unter widrigsten Umständen halten, werden anscheinend nie kontrolliert. Tierschützer, die dies aufdecken, werden bestraft, siehe neues Regierungsprogramm…sollen sogar das Material vernichten. Wohin soll das führen? Ich bin nahe am Auswandern…nur wohin. Ich setze mich seit 1992 für Tierrechte ein, ich habe selbst einen Verein, ich kenne die Situation sehr gut. Was darf ich mir von den Grünen erwarten? Ich war immer Grünwählerin, ausser zweimal. Ich habe mein Vertrauen in die Grünen verloren, sowie die Grünen ihre Wurzeln verloren haben. Bitte sagen Sie es mir, was werden Sie konkret tun? Für Tiere? Besteht eine Chance, dass die Grünen wieder zu dem werden was sie waren? Eine Vertretung für Umwelt, Natur und Tiere? Oder kauen wir ewig am Flüchtlingsthema herum, gleich ob positiv oder negativ? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde das Thema wichtig. Aber nur mehr Flüchtlinge und Radwege…wenn wir so weiter machen haben weder die Radfahrer noch eine Möglichkeit ihr Rad zu benutzen noch die Flüchtlinge eine Möglichkeit zu flüchten, weil der Planet untergegangen ist. Und mit ihm alle Tiere, die absolut unschuldig sind. Ich kann es nicht mehr ertragen, dieses Tierschutzgesetz, das ein Papiertiger ist. Der Vollzug krankt an allen Ecken und kracht wie eine Kaisersemmel. Es kann doch nicht sein, dass die Behörden nur wegsehen? Warum werden diese Betriebe nicht unangemeldet mindestens 2x pro Jahr kontrolliert? Gleiches gilt für die Schlachthöfe, InformantInnen berichten mir Grauenvolles, selbst die Tierärzte halten es nicht aus, aber niemand traut sich den Mund aufzumachen. Dafür haben wir kein Geld? Letztendlich kommt es auch den KonsumentInnen zu Gute. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt wählen gehen soll. Oder gleich auswandern. Weil ich bin absolut mutlos und sehe kein Licht am Horizont. Ich denke an diese Lebewesen, die in diesen Kerkern verschimmeln und wir können NICHTS tun??? Wirklich nicht? Wo ist der Geist der Bewegung? Wo ist der starke Gegenwind gegen diese Regierung, die uns alle in den Untergang führt? Werden wir alle, die dies aufzeigen, weggesperrt und diese Tierquäler kommen ungestraft davon? Was sollen wir tun? Ich meine diese Frage ernst. Mit freundlichen Grüssen, Marion Löcker, Tierschutzverein Robin Hood

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Ein Gedanke zu “Kein Licht am Horizont?

  1. Dem ist fast nichts mehr hinzu zu fügen – Danke.

    Außer das diese armseligen Kreaturen zu „LEBENSmittel“ werden sollten.

    Übrigens wird überall bekannt gegeben das Verbraucher billige Ware haben wollen, ich für meine Person habe noch nirgendswo diesbezüglich Proteste von Konsumenten erlebt!!

    Martin Gerhartl

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