Es muss nicht immer Kaviar sein…

aber auch nicht immer Fleisch.

Zugegeben, bei der Ernährung von Hunden scheiden sich die Geister.

micky0814_stangerl

Hier Mickey mit einem Veggie-Kaustangerl

Auch mich macht die Fütterung von Fleisch nicht glücklich, bringt mich in einen Zwiespalt. Die einen streicheln wir, die anderen töten wir…

Ich versuche, immer einen hohen nicht tierischen Anteil dem Futter beizugeben, ganz ohne tierische Produkte schaffe ich es noch nicht und meine Hunde auch nicht…und was tun mit kranken Hunden? Die ohnehin schon nicht essen wollen?

Ein nicht endenwollender Konflikt, Angriffspunkt, ein Streitthema…ich möchte hier keinen Streit vom Zaun brechen, bitte nicht. Aber Ihr könnt sachlich diskutieren, auch untereinander, ohne dass ich mich einschalte, aber bitte beachtet die Netiquette.

Für alle, die es versuchen möchten, mal etwas Vegetarisches, Veganes auf den Hundetisch zu bringen – here we go.

Guten Appetit an die Hunde samt Frauchen und Herrchen 🙂

…ein Hund kam in die Küche
Das Hundekochbuch fürs ganze Jahr

Januar

Nudeln – wau, da hat der Hunger keine Chance!
 
250 g Nudeln (Vollkorn, ohne Ei)
1 EL Sojajoghurt
1 EL Algenpulver
1 EL Hefeflocken
  
Nudeln in Salzwasser kochen 
Die gekochten Nudeln mit Joghurt vermischen, ein Esslöffel pro Hund und Nase reicht.
Algenpulver darunter mischen, mit Hefeflocken verfeinern, mit etwas Wasser verrühren – fertig!

Tipp: Am Besten noch lauwarm, das ist fein an kalten Wintertagen!

Februar

Hundepalatschinken – bringen Sonne in graue Wintertage!

250 g Mehl (Vollkorn, Dinkel)
ein Schuss Mineralwasser
eine Prise Salz
ein Esslöffel Öl

Mehl und Wasser mit einer Prise Salz und etwas Öl zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten. In einer Pfanne Öl heiß werden lassen, etwas Teig reingießen. Es sollen keine dünnen Palatschinken werden, sondern dicke Pfannkuchen zum Reinbeißen.
Auf beiden Seiten goldgelb backen, mit Yoghurt, Topfen oder gar nichts bestreichen und servieren.

Für Herrl oder Frauerl ein paar extra machen und mit Marmelade füllen!

Mal was anderes im Napf – lecker!
März

Spaghetti al la cane – der Frühling lässt grüssen!

250 g Spaghetti
50 g (veganes) Hundefutter
1 EL Sonnenblumenöl
eventuell Kräutermix

Spaghetti in Salzwasser kochen, einige für Herrl oder Frauerl beiseite tun,
den Rest für den Hundenapf, etwas Sonnenblumenöl darüber geben.
Veganes Hundefutter dazumischen, hier reicht ein Esslöffel völlig
Kräuter oder anderer Zusatz nach Belieben

Spaghetti? Wau, weg ist die Frühjahrsmüdigkeit!

April

Kekse! Sabber!

700 g Mehl
225 g Haferflocken
110 g Hefeflocken
1 EL Knoblauchpulver oder frische gehackte Knoblauchzehen
1 EL getrocknete Petersilie oder 25 g frische Petersilie
1/2 Teel. Salz
1 kleine geraspelte Karotte
55 ml Pflanzenöl

Trockene Zutaten mischen. Das Öl, die Karotte und ca. 3 Tassen Wasser dazugeben. Zu geschmeidigem Teig verarbeiten. Teig ausrollen und beliebig ausstechen. Bei 180 Grad C 10-15 Minuten backen. Temperatur auf 70 Grad C zurückschalten und Kekse im Ofen lassen, bis er hart und knusprig ist (4-6 Stunden).

Kekse und Frühlingssonne – Hundeherz was willst Du mehr?
Mai

Bulgur mit Tofu – was Leichtes für die „Bikini“-Figur

250 g Bulgur
50 g Räuchertopfen
50 g gekochtes Gemüse nach Wahl
Hefepulver
Statt Bulgur kann auch Couscous oder Reis verwendet werden

Bulgur (Couscous oder Reis) kochen, mit gekochtem Gemüse nach Wahl vermischen, Räuchertofu reinkrümeln, mit etwas Hefepulver verfeinern

Gut auch für Frauerls Bikini aus dem Vorjahr…

Macht satt und hält schlank – der Sommer kann kommen!


 Juni

Nudeln exquisit – ein nudeliger Gruß aus dem Süden
 
250 g Nudeln (Vollkorn, ohne Ei)
1 EL Kapern
1 EL Topfen (vegan)
wer mag, einige Oliven kleingeschnitten (ohne Kern!)
 
Nudeln in Salzwasser kochen, Kapern und Oliven klein schneiden, Topfen unterrühren, mit etwas Wasser verrühren, Öl untermengen

Das Herrl genehmigt sich dazu ein Glas Rotwein…

Wie fahren doch wieder ans Meer?

Juli

Feine Tipps – für hündische Kräuterhexen

Gesunde Zusätze, die man für jedes Rezept verwenden kann

Apfelessig (etwa ein Esslöffel pro Portion) ist gegen Entzündungen (Arthritis etc.)
Knoblauch gepresst, ein – bis zweimal pro Woche eine Zehe, gut für ältere Hunde
Ein Schuss Kürbiskernöl
Sonnenblumen-, Kürbiskerne, ein Löfferl über das Futter
Kräuter (Bello´s Kräutermix)
Algenpulver (z.B. Algolith)
Brennnessel, fein gehackt
Löwenzahnblätter fein gehackt oder im Winter Brennnesselsaft, Löwenzahnsaft
Hefepulver

Für Vegetarier: Biojoghurt, Biotopfen

Das hält Hunde fit und schmeckt, vorbei die Zeiten der Langeweile im Hundenapf!
August

Nudeln aglio e olio – welche Hundeschnauze träumt nicht gern vom Süden?
 
Nudeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl ( Sonnenblumenkern oder anderes)

Nudeln in Salzwasser kochen, Knoblauch pressen und mit Nudeln gut vermischen

Hm, da spürt man die Sonne des Südens auf dem Fell!
September

Linsentopf für eilige Hunde

250 g Linsen
20 g Haferflocken oder rein pflanzliche Hundeflocken
1 Weizenwürstchen kleingeschnitten

Linsen entweder am Vortag in Suppe kochen oder direkt aus der Dose, Hafer- oder Hundeflocken dazu, mit Wasser oder Suppe aufgießen
Dazu kann man auch, wenn vorhanden, Nudeln oder Reis mischen
Weizenwürstchen beigeben, eventuell mit Hefepulver oder Kräutermix verfeinern

Schnell, schnell – Futter und dann ab auf die Hundewiese!


 
Oktober

Perlweizen deluxe – was Warmes im Herbst
 
250 g Perlweizen
50 g Räuchertofu
1 EL Kapern
0,5 Liter Gemüsesuppe
Perlweizen in Salzwasser kochen, Räuchertofu klein schneiden und untermischen
Kapern klein schneiden und untermischen, mit Gemüsesuppe aufgießen
Kann lauwarm serviert werden!

Brrr, der Wind pfeift kalt ums Haus, aber im Napf was leckeres Warmes!

November

Süße Schleckereien – für graue Herbsttage

250g Zwieback
2 EL Agavendicksaft
50 g Haferflocken
2 ELSojamilch
20g Hefeflocken

Zwieback zerbröseln, Haferflocken untermischen, mit Agavendicksaft und Sojamilch verrühren.
Es soll eine dicke Paste entstehen, daraus Kugeln formen und in Hefeflocken wälzen.
Ideal als Hundeweihnachtskekse!

Langweiliges Schmuddelwetter – diese Kekse heben die Stimmung!

Dezember

Festtagsmenü – schmeckt Hund und Herrl/Frauerl unterm Weihnachtsbaum!
2 Seitanschnitzel
250 dag Naturreis
1 EL Rahm (vegan)
 
Reis in Salzwasser kochen
Seitanschnitzel in Öl braten, klein schneiden und unter Reis mischen
Rahm untermengen

Schade, dass Weihnachten nicht öfter ist!
Tipps, Tipps, Tipps:

250 g Nudeln sind eine Menge, was übrig bleibt, schmeckt auch am nächsten Tag!
Natürlich lassen sich alle Gerichte auch mit Hundeflocken mischen, das erhöht die Menge – so braucht man nicht jeden Tag kochen oder bekommt auch mehrere Hundeschnauzen satt! Am Besten selbst ausprobieren, welche Mengen man benötigt, da ja Hund nicht Hund ist…

Hat Hund mal Durchfall – Karotten, 1,5 Stunden gekocht und püriert wirken Wunder! Lassen sich auch problemlos untermischen.
Bei starkem Durchfall ist Schonkost angesagt – am Besten Reis und Topfen und natürlich sicherheitshalber zum Tierarzt!

Zum Zwischendurchnaschen – es müssen nicht immer Hundekekse sein

Zwieback
Knäckebrot
Crisprolls

Für Hunde, die es mögen:

Mal ein paar Dörrpflaumen (nicht zu viele!)

Bezugsquellen:

Algenpulver gibt’s im guten Fachhandel und bei Lebensweise
Kräutermix: Bellos Kräutermix gibt’s im guten Fachhandel und bei Lebensweise
Veganes Hundefutter: Veganversandhandel Lebensweise
Räuchertofu: Bioladen, Supermarkt, Lebensweise
Seitanschnitzel: Bioladen, Supermarkt, Lebensweise
Sojamilch: Bioladen, Supermarkt, Lebensweise
Weizenwürstchen: Bioladen, Supermarkt, Lebensweise

Veganversandhandel Lebensweise, Helmut Singer:
http://www.veganversand-lebensweise.at

Text: Marion Löcker

Advertisements

28 Gedanken zu “Es muss nicht immer Kaviar sein…

  1. Schwierig… 🙂 Ich persönlich esse gar kein Fleisch mehr. Aber meine Hunde… Tja… während der Mensch sich von ‚ur‘ an eigentlich viel mehr vegan als fleischhaltig ernährt hat , ist der Hund ja ein eigentlich ein Fleischfresser, wie der Wolf ja auch… soweit ich da richtig liege 🙂 Zwar essen meine beide Hunde (ein Labor-Beagle und ein rumänischer Strassenhund) beide gerne mal ein Stück Karotte oder auch Kartoffel., aber dass sie ausschließlich nur vegan ernährt werden sollten/könnten… Mal hier und da ein bisschen vegan, kein Thema. Aber sie sind Hunde, also Fleischfresser. Während unser rumänischer Schäfer-Mix auch liebend gerne die Gemüse-Kräcker-Leckerlis frisst, rührt der Beagle sie nicht an. Sieht aus und riecht wie unser Futter für die Meerschweinchen 🙂 Wenn der Hund artgerecht leben soll, dann gehört Fleisch zu seinem Futter. Unser rumänischer Streuner geht mit Leidenschaft auf Mäusejagd… 🙂 Wie füttern Zoos denn die Löwen und Tiger? Mal abgesehen davon, dass ich Zoos nicht artgerecht nenne, aber eine halbwegs artgerechte Fütterung der Tiere würde ich ja schon gut heißen… Löwen und Tiger reißen in der Wildnis andere Tiere, Hunde würden auf unseren Feldern und Wäldern kleine Tiere reißen, wenn man sie ließe… Es ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle…
    Zu Vögeln gehören u.a. Insekten oder Körner, zu Kühen das Gras, zu Bären auch der Fisch, zu Affen die Früchte, zu Hunden eine gewisse Portion an Fleisch… Und ja, dafür sterben natürlich Tiere… Aber würden wir den Raubtieren auch ihre Beute entziehen? Es ist ihnen angeboren, ihr Naturell… Sie wissen es ja nicht anders 🙂
    WIR wissen, was wir den Tieren antun, wenn wir sie essen, WIR können wählen. Zwar können wir auch für unseren Hund wählen, aber würde das auch der Hund selbst wählen? Nur pflanzliche Naturprodukte? Ein Pferd würde ja auch kein Fleisch wählen, sondern lieber den Apfel und die Karotte 🙂

    Gefällt mir

    1. Anja Du sagst es 🙂 ich selbst bin auch vegan aber deswegen muss mein Hund nicht auf Fleisch oder Knochen verzichten. Das muss man das immer abwägen. ich hol das bei unserem Dorfmetzger, da weiss ich das waren glückliche Kühe die nur auf der Weide standen ( ich kenn die Kühe zum Teil )
      Wenn ich mir vorstelle ich würde meinem Pferd ein Knochen hinhalten statt seine geliebte Karotte…na Danke….die würde mich keines Blickes mehr wü
      rdigen

      Gefällt mir

      1. Ich find vegan voll super aber Wie ihr schon sagt, meinem hund will ich Das nicht „zumuten“. Ich weiß nicht, Wie mein staffi auf dauer ohne fleisch reagiert. Und auf getreide kann Sie schon gar nicht. Leider Sind die meisten rezepte mit getreide. Fällt also Weg. Und ihr wisst schon, dass knoblauch giftig ist für hunde? Genau Wie zwiebeln, rosienen, weintrauben, rohe kartoffeln, schokolade natürlich. Ich weiß nicht mehr, warum, ich glaub die nieren machen da nicht mit und die aprilkekse enthalten knoblauch. Schlagt da lieber nochmal nach und macht euch schlau, was wirklich gut ist für wauzi. Bei mir gibts free range chicken MIT gemüse. Das fährt Sie voll drauf ab….

        Gefällt mir

  2. Wir bekommen für unsere Schützlinge Fleisch aus einem Supermarkt, das kurz vor dem Ablauf des Verfallsdatums stand und unweigerlich entsorgt werden sollte, obwohl es in astreinem Zustand ist. Das verfüttern wir gern und ohne schlechtes Gewissen an unsere Faunavore, auch an unsere Hunde.

    Gefällt mir

    1. mhhhhhhhhhhhh Supermarkt = Billigfleisch aus Massentierzucht???? Nicht gut, sorry
      Wenn dann vom Metzger. Ich hol für mein Wauzi immer frische Knochen vom Metzger. Da weiss ich das war ne glückliche Kuh auf der Weide. ( ichkenn die zum Teil…)

      Gefällt mir

      1. Unsere Tiere vertragen das super. Mein Rüde hat seinen Mundgeruch verloren und der Zahnstein ist zurück gegangen. Das meiste ist als Bioware deklariert. Wir verfüttern das meiste an unsere Kaimane, Wasserschildkröten, Füchse, Rabenvögel, Marder etc. Solange Fleisch für Menschen erzeugt wird und so viel in den Müll gelangt, ist die Frage, ob man Fanavore mit Fleisch ernähren „darf“ keine ethische sondern eine ideologische. Wir Menschen sind es, die sich ändern müssen, nicht die Tiere. Eine Gesellschaft, die auf Tiere als Nahrung verzichtet, wird auch auf sie als „Liebeigene“ verzichten.

        Gefällt mir

  3. Mein Hund holt sich auch So freiwillig die Äpfel oder Birnen vom Baum oder klaut sich mal eine Kartoffel aus dem Keller und frisst dann genüsslich und in aller ruhe.
    Es muss definitiv nicht immer (nur) Fleisch sein!

    Gefällt mir

  4. Wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Hund vegan ernähren zu können.
    Hunde sind und bleiben Raubtiere und Fleischfresser. Das haben wir zu akzeptieren, auch wenn uns die Beutetiere leid tun.

    Gefällt mir

  5. Kein Getreide!

    Auch ich bin seit meiner Kindheit aus eigenen Stücken Vegetarier und seit einigen Jahren zu 90 % vegan.
    Mein Hund bekommt eine Mischung aus veganer Ernährung und Fleisch. Ich gebe es auch nicht gerne, kaufe aber wenigstens Biofutter.
    Getreide geht aber gar nicht! All die obigen Rezepte mit Nudeln, Hafer usw. halte ich für bedenklich, da es Hunden nicht gut tut (wir Menschen in der westlichen Welt essen auch viel zu viel davon), und es gibt nicht umsonst viel Hundefutter explizit ohne Getreide.
    Meiner Meinung nach entweder Fleisch oder Gemüse.

    Gefällt mir

  6. Hallo!
    Unsere Hunde (Dogge und Goldie) bekommen seit gut 4Jahren veganes Bio Hunde Trockenfutter und sind top fit damit 😉
    Gruß
    Manni

    Gefällt mir

  7. Einen Hund rein vegetarisch oder vegan ernähren zu wollen ist in keinster Weise artgerecht und in meinen Augen Tierquälerei. Ich selbst esse seit über 10 Jahren kein Fleisch, aber ich würde dies nie von meinem Hund verlangen, denn es kann nicht gesund sein. Der Organismus eines Hundes ist der eines Fleischfressers. Lest das Buch der Tierärztin Jutta Ziegler: Hunde würden länger leben wenn…es ist mehr als interessant. Wenn man die Fütterung von Fleisch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, darf man sich keinen Fleischfresser halten. Meine Meinung.

    Gefällt mir

    1. Schließe mich an, Getreide für Hunde ist gar nicht gesund, und das Buch von Jutta Ziegler finde ich persönlich auch sehr interessant. Hunde sind nun mal Fleischfresser und es gibt ja auch schon sehr viele Veganer die künstlich z.B. Vitamin B zuführen müssen – ob das noch gesund ist ? Es ist ja bekannt was aus den Kühen geworden ist die mit Fleischmehl gefüttert wurden (reine Pflanzenfresser) – Jakob Kreuzfeld Krankheit. Genauso kann es doch umgekehrt auch passieren, da greift man viel zu sehr in die Natur ein.

      Gefällt mir

  8. Ich würde meine Hunde und Katzen auch gerne vegetarisch ernähren, wie ich es mache, aber leider kann ich sie davon nicht überzeugen. deshalb sind es auch meine letzten Tiere. Nach ihnen möchte ich keine mehr für die andere Tiere leiden und sterben müssen

    Gefällt mir

  9. Was macht man dann mit einem Hund, der Fleisch verweigert? Soll ich ihm jetzt Fleisch vorsetzen und ihm sagen, er sei doch Fleischfresser!!! Obwohl das nicht stimmt, Hunde sind Beutefresser, sie fressen auch den Mageninhalt, das Fell usw.
    Er ist jetzt 6 1/2 Jahre alt, freiwillig Vegetarier, ist gesund, putzmunter, schönes, seidiges Fell. Frisst gerne Nudeln und Reis, bekommt viel Obst und Gemüse und ich denke mal, er ist rundherum glücklich.

    Gefällt mir

    1. Es gibt Tiere, die nicht so sind wie andere… Ich hatte eine Katze, die Vegetarier war, ganz freiwillig. Zuerst hatte ich mir solche Sorgen gemacht, weil sie das Futter nicht anrührte – bis sie dann ankam und Gemüse und Obst stibitzte. Da habe ich es erst gemerkt – auf die Idee war ich nun gar nicht gekommen …

      Gefällt mir

  10. ..so ist es nunmal, ich denke man sollte entscheiden womit es seinem 4 Pfotigen gut geht und wenn er gesund bleibt bei rein vegetarischer Ernährung, warum nicht? Meine Mietze mag überhaupt kein Gemüse in Ihrem Futter, aber wenn ich etwas esse das gut für sie duftet, dann her damit..dann sind’s auch mal Spagehtti mit etwas Olvenöl..ansonsten gutes Futter und immer mal wieder ne Maus..die mir wirklich leid tut, aber sie hat Alles was sie braucht, O-Ton Ihres Tierarztes! Ich selbst esse kein Fleisch mehr!

    Gefällt mir

  11. Auch wenn das immer wieder anders dargestellt wird: Ein Hund ist ein Allesfresser und kein Carnivore. Sogar ein Wolf frisst den pflanzlichen Mageninhalt seiner Beute. Der domestizierte Hund ist darüber hinaus seit Jahrtausenden bestens an die menschliche Ernährung angepasst.

    Artgerecht ist eine Ernährung m.E. dann, wenn alle Nährstoffe enthalten sind, die ein Tier für ein gesundes und langes Leben braucht. Es kommt überhaupt nicht darauf an aus welchem Futter das Tier diese Nährstoffe bezieht. Viele Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen, dass vegan ernährte Hunde (und sogar Katzen) gesünder sind und durchschnittlich erheblich länger leben: Das zeigt, dass die Nährstoffzufuhr bei veganer Fütterung optimaler Weise gegeben ist.

    Meine Hunde hatten früher Dosenfutter, dann habe ich Rohfleisch gefüttert… aber so gerne wie sie nun ihr veganes Trockenfutter mit Obst und Gemüse fressen, haben sie kein Fleisch-Futter genossen. Sie lieben es!

    Alle die hier von Tierquälerei u.ä. sprechen sollten sich erst einmal informieren bevor sie sich zu Wort melden! Ich empfehle da z.B. „Vegetarische Hunde- und Katzenernährung“ von James Peden.

    Gefällt mir

    1. Felicitas, das ist 100% korrekt! Leider gibt es noch immer so viele Vorurteile and Ignoranz in Bezug auf Hunde/Katzennahrung.Es ist doch unsere Aufgabe,die Ausbeutung und das Leiden jedes Tieres zu vermindern,/abzuschaffen. Es kommt wirklich nur auf die notwendigen Nahrstoffe an.
      Meine Hunde waren alle vegan (auch 3 Katzen fur mehrere Jahre)und sind sehr alt geworden.Die meisten meiner Freunde futtern ihre Hunde vegan-zwei von denen sind 15/16 and der andere 17+.Immer noch munter und selten beim Tierarzt-ungesund??!

      Gefällt mir

  12. Den Hund nur vegan oder vegetarisch zu füttern, sehe ich mit Skepsis. Sicher, Gemüsebeilage ist nicht schlecht. Mein Hund bekommt BARF-Nahrung. Rohes Fleisch, manchmal gegart, unterschiedliches Gemüse, Kartoffeln, Haferflocken, Reis und zwischendurch Quark vermischt mit Obst und Joghurt. Mein Hund isst seit Jahren dieses Getreide, also Haferflocken und Reis. Er ist mit seinen 11 Jahren fit, das Fell glänzt und ist rundum gesund.

    Ja, ich habe auch schon überlegt, wenn er mal den Weg des Irdischen geht, ob ich mir nochmal einen Hund hole. Ich habe massig Probleme mit der Massentierhaltung und BIO ist auch nicht das Wahre. Ich selbst lebe vegan, Katze und Hund halt nicht.

    Gefällt mir

  13. Hallo Zusammen, das ist eine interessante Diskussion. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und habe seit 1985 eigene Hunde. Meinen ersten Mischi hatte ich vom Welpenalter bis er mit 14 J. über die Regenbogenbrücke ging und daran war ein Herzinfarkt schuld. Ansonsten hat dieser Lumpi alles gefressen, was gekocht wurde oder Leberwurststulle, rohe Kartoffel, aber bitte geschält, ne Birne, die er im Garten geklaut hat, einen Spatz, den er gefangen hat, ebenso wie Mäuse und Schokolade und Rosinen, Zwiebeln in Bouletten… Manche werden jetzt aufschreien und sagen, wie unverantwortlich, aber dieser Hund hatte ein glückliches Leben und beim Tierarzt waren wir 1x im Jahr zur Impfung. Sonst hat ihm sein ganze 14-jähriges Leben nichts gefehlt. Später habe ich Hunde aus dem Tierheim genommen, die dort vegetarisch ernährt werden und bei mir wieder alles gemischt bekommen haben. Ich habe auch das Buch von Dr. Ziegler gelesen und gekauft, um es anderen Menschen zu leihen. Ich gebe seither gar kein Trockenfutter mehr-meine Entscheidung. Wir bestellen jetzt mehrfach bei Rohfleisch -Sündermann und sind zufrieden. Die Hunde lieben es.Meine Hunde haben alle ein langes Leben gehabt , sind derzeit 2×14, 1x 12 und 1×16 und ich denke, sie haben sich wohlgefühlt. Jeder sollte für sich entscheiden, was er seinem Hund zu fressen gibt. Es wird nie Einer alles richtig machen, ebenso, wie nie Einer alles falsch machen wird. Unsere Tiere sind eben auch so unterschiedlich, wie wir Menschen es auch sind. Und wer sein Tier nicht so liebt wie wir, der macht sich eh keine Gedanken ob und wie er sein Tier füttert.
    Schönes Wochenende
    Andrea und das verfressene Hunderudel plus 3 Katzen

    Gefällt mir

  14. Das Hundekochbuch finde ich super!!! Werde bald mal einiges ausprobieren!
    Habe meinen Hund auch, wie mich, vegan ernährt! Da mein Hund aber sehr nervös und unsicher ist und dadurch auch unruhig hat mir meine Trainerin, die sich selbst auch vegan ernährt, Hundefutter mit Fleischanteil empfohlen, da im veganen Futter viel Maismehl enthalten ist, was wiederum meinen Hund sehr unruhig macht.
    Mir kommt mein Hund zur Zeit schon ruhiger und gelassener vor! Das ist im moment meine Erfahrung!

    Gefällt mir

    1. Einer meiner Hunde ist auch eher nervös und unruhig. Das vegane Futter hat da weder eine Verbessung, noch eine Verschlechterung gebracht. Mir wurde empfohlen Hefe/Bierhefe zuzufüttern. Und eine Ursache könnte auch die Schilddrüse sein. Es schadet sicher nicht einmal den Wert überprüfen zu lassen.

      Gefällt mir

  15. Hallo! Mein Mann und Ich ernähren uns seid 1 1/2 konsequent vegan und das mit dem größten Vergnügen!! Unsere Kinder ernähren sich vegetarisch. Nur unsere Tiere – Hund und Katze werden Barf mäßig ernährt. Um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen kaufe ich biologisches Fleisch! Für uns Veganer kommt es trotzdem nicht infrage unsere Fleischfresser vegan zu ernähren. Wir finden es nicht artgerecht!! Für uns würde eher ein Verzicht auf die Haltung von Hund und Katze in Frage kommen, als das wir sie als Fleischfresser vegan ernähren!!
    Es fällt uns nicht leicht, jedoch ist das unser momentaner Standpunkt!!! LG Susi & Thomas

    Gefällt mir

  16. Ich finde die Diskussion hier sehr interessant… Letztlich muss ich feststellen, entscheiden ja doch unsere lieben Vierbeiner selbst, was sie fressen. Manche lieben scheinbar das vegetarische oder vegane Futter, andere rühren es nicht an und umgekehrt. Ich persönlich würde eine gesunde Mischung bevorzugen, solange es die Tiere mit machen. Unser Hund liebt Möhren, egal ob als Leckerli oder im Essen, sie liebt Nudeln und gekochte Kartoffeln, Reis usw., aber sie liebt auch Fleisch. Deshalb versuche ich ihr fleischhaltiges Essen mit Gemüse und Kartoffeln & Co zu strecken, um den Fleischanteil möglichst gering zu halten, und das funktioniert prima. Ich selbt ernähre mich zu 95% vegetarisch, würde es aber niemals von einem Fleischfresser verlangen diesen Weg mit mir zu gehen… Dafür kann ich als Mensch darauf achten, woher das Fleisch kommt, das unser Hund zu essen bekommt, und somit nicht die Massentierhaltung unterstützen.
    Auch Menschen reagieren unterschiedlich auf Ernährungsarten. Manche Veganer oder Vegetarier haben Mangelerscheinungen durch den Verzicht, andere nicht. Jeder Mensch und jedes Tier ist ein Individuum, und man sollte für sich die beste und vorallem gesündeste Lösung finden und leben!

    Gefällt mir

  17. Ich bin Vegetarier und finde es auch schrecklich meinen Hund und die Katzen mit Fleisch zu füttern – aber Sorry – die Natur hat es so vorgesehen. Es werden auch immer arme Mäuse gefressen – in der Natur geht es grausam zu aber ich fürchte das ist das Gesetz der Natur!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s